Hinweis: Förderprogramme können sich laufend ändern. Aktuelle Konditionen und Förderhöhen finden Sie auf der offiziellen KMU.DIGITAL-Seite der WKO. Stand: März 2026.
Digitalisierung ist kein Luxus mehr — sie ist Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen. Das weiß auch die Bundesregierung und fördert deshalb über das Programm KMU.DIGITAL gezielt kleine und mittlere Unternehmen bei ihren Digitalisierungsvorhaben. Wir erklären Ihnen, wie das Programm funktioniert und wie Sie die Förderung beantragen.
Was ist KMU.DIGITAL?
KMU.DIGITAL ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Es wurde ins Leben gerufen, um österreichische Klein- und Mittelunternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Das Programm besteht aus drei Säulen: einer geförderten Potenzialanalyse, einer Strategieberatung und einer geförderten Umsetzung konkreter Digitalisierungsprojekte.
Das Besondere an KMU.DIGITAL: Die Förderung deckt sowohl die strategische Planung als auch die praktische Umsetzung ab. Sie müssen also nicht nur analysieren lassen, was zu tun ist — Sie bekommen auch Unterstützung bei der tatsächlichen Implementierung.
Wie viel Förderung gibt es?
Das Förderprogramm besteht aus drei Säulen, die aufeinander aufbauen:
Status- & Potenzialanalyse
Ein gelisteter KMU.DIGITAL-Berater analysiert den digitalen Reifegrad Ihres Unternehmens und identifiziert Potenziale. Die Förderung beträgt 80 % der Kosten pro Themenbereich.
Strategieberatung
Aufbauend auf der Analyse entwickeln Sie mit Ihrem Berater eine konkrete Digitalisierungsstrategie und einen Maßnahmenplan für Ihr Unternehmen.
Umsetzungsförderung
Für die tatsächliche Umsetzung der Digitalisierungsmaßnahmen erhalten Sie einen Zuschuss von 30 % — mit einer maximalen Förderhöhe von bis zu 6.000 Euro pro Unternehmen.
Die Förderung deckt sowohl die strategische Planung als auch die praktische Umsetzung ab. Aktuelle Förderhöhen und Konditionen finden Sie auf der offiziellen KMU.DIGITAL-Seite der WKO.
Wer kann die Förderung beantragen?
Die Voraussetzungen sind klar definiert. Berechtigt sind Unternehmen, die:
- Ihren Sitz in Österreich haben
- Mitglied der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) sind
- Die KMU-Definition der EU erfüllen (weniger als 250 Mitarbeiter und maximal 50 Mio. Euro Umsatz oder 43 Mio. Euro Bilanzsumme)
- Ein aufrechtes Gewerbe besitzen
- Keine offenen Rückforderungen aus früheren Förderungen haben
Wichtig: Einpersonenunternehmen (EPU) und Freiberufler sind ebenfalls antragsberechtigt, sofern sie WKO-Mitglied sind. Nicht berechtigt sind Vereine, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen, die bereits in einer früheren Phase die maximale Förderung erhalten haben.
In 5 Schritten zur Förderung
Berater auswählen
Wählen Sie einen gelisteten KMU.DIGITAL-Berater aus der offiziellen Beraterliste der WKO. Der Berater muss vor Beginn der Analyse festgelegt sein. Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl und begleiten Sie durch den gesamten Förderprozess.
Online-Registrierung auf der WKO-Plattform
Registrieren Sie sich auf der KMU.DIGITAL-Plattform der WKO. Hier geben Sie Ihre Unternehmensdaten ein und wählen das gewünschte Modul. Die Registrierung ist unkompliziert und dauert wenige Minuten.
Potenzialanalyse durchführen
Ihr Berater analysiert den digitalen Status quo Ihres Unternehmens. Am Ende steht ein detaillierter Bericht mit konkreten Handlungsempfehlungen. Dieser Bericht ist Voraussetzung für die Umsetzungsförderung.
Umsetzungsprojekt einreichen
Auf Basis der Status-Analyse reichen Sie Ihr Umsetzungsprojekt ein. Beschreiben Sie die geplanten Maßnahmen, den Zeitrahmen und die erwarteten Kosten. Nach Genehmigung können Sie mit der Umsetzung beginnen.
Abrechnung und Auszahlung
Nach Abschluss des Projekts reichen Sie die Rechnungen und Zahlungsnachweise ein. Die Förderung wird nach Prüfung direkt auf Ihr Konto überwiesen. Der gesamte Prozess — von der Registrierung bis zur Auszahlung — dauert in der Regel drei bis sechs Monate.
Welche Projekte werden gefördert?
Der Förderkatalog ist bewusst breit gehalten. Förderfähig sind unter anderem:
- IT-Sicherheit: Firewalls, Endpoint-Security, Backup-Lösungen, Penetration Testing, Sicherheitsaudits
- E-Commerce & Online-Präsenz: Webshop-Aufbau, Website-Relaunch, SEO-Optimierung, Online-Marketing
- Digitale Geschäftsprozesse: ERP-Systeme, CRM-Software, automatisierte Buchhaltung, digitale Dokumentenverwaltung
- Datenschutz & Compliance: DSGVO-Umsetzung, NIS2-Vorbereitung, Datenschutzkonzepte
- Digitale Verwaltung: Cloud-Migration, Collaboration-Tools, digitales Personalmanagement
Nicht förderfähig sind reine Hardware-Anschaffungen ohne Dienstleistungsanteil, laufende Lizenzkosten und Projekte, die bereits vor der Antragstellung begonnen wurden. Achten Sie darauf, dass Sie keine Leistungen vor der Förderzusage beauftragen — das ist der häufigste Fehler bei der Antragstellung.
Lugmayr Kern als Ihr KMU.DIGITAL-Partner
Wir begleiten Sie durch den gesamten Förderprozess — von der initialen Potenzialanalyse über die Projektplanung bis zur Umsetzung und Abrechnung. Unsere Schwerpunkte liegen dabei auf IT-Sicherheit, Infrastruktur-Modernisierung und digitalen Geschäftsprozessen — genau die Bereiche, in denen österreichische KMU den größten Nachholbedarf haben.
Förderung sichern — bevor das Budget ausgeschöpft ist
Die Mittel für KMU.DIGITAL sind begrenzt. In einem kostenlosen Erstgespräch prüfen wir Ihre Förderfähigkeit und begleiten Sie durch den gesamten Antragsprozess.
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